Presse10. August 2026

Digital Tourism Think Tank: spotAR im Report zum ländlichen Tourismus

AR-Station in ländlicher Umgebung: Eine Besucherin hält ihr Smartphone am Olbasee in der Oberlausitz und sieht die Geschichte der Landschaft

Der Digital Tourism Think Tank (DTTT) untersucht in seinem Beitrag „How Technology is Transforming Rural Tourism", wie Technologie ländliche Destinationen verändert — von KI-gestützter Auffindbarkeit über Plattformen und Immersion bis zum datenbasierten Besuchermanagement. Grundlage ist der DTTT-Report „Rural Tourism Renaissance": Die Breitbandabdeckung im ländlichen Europa lag 2023 bei 92,2 Prozent (Festnetz) und 73,7 Prozent (5G) — die Vernetzungslücke, die Landregionen lange ausgebremst hat, schließt sich.

Im Kapitel zu immersivem Storytelling wird spotAR als Beispiel aus Deutschland genannt: Unsere AR-Stationen lassen Landschaft und lokales Erbe lebendig werden und geben Gästen auf eigene Faust einen Grund, stehen zu bleiben, hinzuschauen und etwas zu lernen. Der DTTT hebt hervor, dass WebAR mit 60 Erlebnissen an über 600 Points of Interest die Hürde des App-Downloads komplett wegnimmt — ein Erlebnis, das für Einheimische und Gäste gleichermaßen funktioniert.

Genannt werden außerdem Projekte wie die KI-Assistentin MarIAnne von Atout France, die Routenplattform der Route Alliance North Holland, das AR-Erlebnis „Hike Safe" des slowenischen Fremdenverkehrsamts und der digitale Reisepass der Grand Tour of Catalonia.

Der rote Faden des Beitrags ist die Verweildauer: Ländliche Regionen werden häufiger durchfahren als besucht. Alles, was Gästen einen Grund gibt anzuhalten, wiederzukommen oder vor Ort Geld auszugeben, wirkt auf die Wirtschaft genauso wie auf das Erlebnis — genau dort setzen unsere AR-Stationen an.

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